Hörgeräte: Neue Technik sorgt für Komfort im Alltag und ist leicht zu bedienen

Mal eben ans Telefon gehen – das ist für Menschen mit Hörgeräten nicht immer ganz einfach, weil Störgeräusche oder Nebengeräusche häufig regelrecht dazwischenfunken. Und auch der Umgang mit dem Fernseher oder dem Navigationsgerät im Auto kann zur Herausforderung werden. Moderne Hörgeräte stellen sich jetzt ganz automatisch auf unterschiedliche Situationen ein und lassen sich unkompliziert mit TV, Musikanlage oder Handy verbinden.

 
Leistung des Hörsystems wird erweitert

Vom Fernseher übers Tablet bis zur Musikanlage verfügt heute fast jedes Multimedia-Gerät über drahtlose Anbindungsmöglichkeiten wie beispielsweise „Bluetooth“-Schnittstellen. Für Hörgeräteträger ein echter Pluspunkt. Denn sie können die Technik nutzen, um die Leistung ihrer Hörgeräte deutlich zu erweitern, vor allem, wenn Umgebungsgeräusche das Hören anstrengend machen. Der Anbieter Phonak beispielsweise bringt jetzt einen so genannten Audio-Streamer (Phonak ComPilot Air II) auf den Markt. Dieses 24 Gramm leichte Gerät sieht aus wie eine kleine Mini-Fernbedienung und lässt sich mit einem Clip an der Kleidung anbringen. Es überträgt den Ton – etwa vom Fernseher oder Radio – direkt auf die Hörgeräte. Das macht viele Situationen wie den gemütlichen TV-Abend mit der Familie entspannter, weil sich der klassische Streitpunkt „Ton zu laut – Ton zu leise“ erübrigt.

 

Entspannter unterwegs sein

Neue Technik macht das Leben aber auch außerhalb der eigenen vier Wände leichter, zum Beispiel mit dem Automatik-Betriebssystem, das sich an unterschiedliche Hörsituationen anpasst, so dass der Nutzer keine Einstellungen von Hand ändern muss. Beim Spaziergang im Freien reduziert eine spezielle Funktion störende Windgeräusche automatisch und macht eine Unterhaltung entspannter.

 

Dass die neueste Generation von Hörgeräten so selbständig arbeitet, hat einen großen Vorteil: „Je unkomplizierter die Handhabung, desto freier kann sich der Hörgeräteträger in seinem Alltag bewegen und mühelos in jeder Situation hören. Das führt insgesamt zu mehr Selbstvertrauen und Zufriedenheit“, sagt Dr. Roger Baumann, Geschäftsführer von Phonak Deutschland.

 

Handys und Smartphones lassen sich ebenfalls drahtlos über den kleinen Streamer mit den Hörgeräten verbinden. Auf diese Weise wird kein Anruf mehr verpasst, weil bereits der Klingelton direkt ans Ohr gemeldet wird. Weitere Informationen zu der neuen Technik gibt es unter www.phonak.de oder beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de(djd).

 

Tipps zum Umgang mit der neuen Technik

(djd). Hören ist ein komplexer Vorgang. Deshalb dauert es meist eine Weile, bis man sich an ein Hörgerät gewöhnt hat und es auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt ist. Diese Phase kann je nach der Dauer des nicht versorgten Hörverlusts auch länger dauern. Dennoch lohnt es sich, am Ball zu bleiben. So kann man in einem Tagebuch festhalten, in welchen Situationen Probleme auftreten und wo man noch unsicher ist. Danach nimmt der Hörgeräteakustiker die Feinabstimmung vor und hilft mit praktischen Tipps weiter. Weitere Informationen gibt es unter www.phonak.de.

 

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